Tanzfitness – Gesund und fit

Tanzfitness erobert seit Zumba® Fitness erschien, den Fitnessmarkt und hat die Fitnessbranche auf ein neues Level gehoben, bei dem die Freude an der Bewegung und Musik im Mittelpunkt steht. Die Ursprünge der Tanzfitness begannen bereits 1969 mit dem Tanzfitnessprogramm Jazzercise. Entwickelt von der US-Fitnesstrainerin Judi Sheppard. Wie bei Zumba® Fitness, Bokwa, Piloxing, BollyX, Bailaro, Kantaera, Kapow und weiteren Tanzworkouts stand auch hier die Vereinigung von Fitnessbewegungen mit Tanzelementen im Vordergrund. Jazzercise gilt heute als Original aller Party Workouts. Wer, wie ich ein Tanzworkout tanzt, kann pro Stunde je nach persönlichen Fitnesslevel, Tempo und Tanzfitness-Programm bis zu 1000 Kalorien verbrauchen.

Trimm Dich, Aerobic und Co. erobern das Land

Trimm DichIn den 1980er-Jahren rollte Jane Fonda den Fitnessmarkt mit ihrer Aerobic-Welle auf wie einen Tsunami. Auf den Bildschirmen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens flimmerten Sendungen wie „Telegym“ oder „Enorm in Form“. Zehn Jahre zuvor, zu Beginn der 1970er-Jahre wurden die Bundesbürger mit dem Motto „Trimm Dich – durch Sport“ zur Krankheitsvorbeugung zum Sport treiben animiert. Die „Trimm Dich„-Bewegung erhielt mit den gleichnamigen Pfaden überall in Deutschland mit Millionen Teilnehmern einen enormen Aufschwung. Von den rund 1500 Trimm-dich-Pfaden sind eine Handvoll übrig geblieben und können für Sportübungen genutzt werden. Wer in den 1970er-Jahren aufgewachsen ist, dem wird das Maskottchen Trimmy noch ein Begriff sein. Ein Trimm-Dich-Pfad ist ein drei bis vier Kilometer langer Rundkurs, der alle 200 Meter ein einfaches Fitnessgerät bietet.  An diesen lassen sich Klimmzüge, Weitsprünge, Bockspringen, Balancieren, Slalomlauf, Dehnungsübungen, Hüftkreisen und weitere Übungen durchführen.

Im Vergleich zur „Trimm Dich“-Bewegung steht bei Tanzfitness die Freude an der Bewegung und Spaß im Mittelpunkt. Das harte Trainieren spielt nur eine untergeordnete Rolle, weil eine Tanzfitness-Stunde wie eine Party ist. Die Teilnehmer können für eine Stunde vom Alltag abschalten.

Die Vorteile eines Tanzworkouts wiegen die schweißtreibende Aktivität mit jede Menge Pluspunkten für Körper, Seele und Geist auf. Der Körper wird beim Tanzen in Begleitung flotter Musik zum Beben gebracht: Glückshormone werden ausgeschüttet, das Selbstbewusstsein und Wohlbefinden steigt, Kalorien verbrannt, der Körper geformt und verlässt am Ende der Stunde den Kursaum mit einem breiten Lächeln im Gesicht.

 

Positive Effekte von Tanzfitness

  • Hoher Kalorienverbrauch
  • Förderung der Kondition
  • Trainieren des gesamten Körpers
  • Po, Bauch, Beine, Arme, die Körpermitte und die Muskeln werden trainiert
  • Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit gesteigert
  • Straffung des Körpers und Verbesserung des Körpergefühls
  • Gewichtsreduktion

Das Körpergefühl verbessert sich mit jeder Stunde, man kennt die Schritte, die zur aktuell laufenden Musik ausgeführt werden müssen immer genauer und achtet besser auf seine Körperbewegungen. Erfreuliche Nebeneffekte bei regelmäßiger Teilnahme an einem Tanzfitness-Kurses sind das Kennenlernen neuer Leute und die Entstehung von Freundschaften.

Die Teilnahme an einem Format wie Zumba® Fitness, Kapow, Easy Dance, African Dance Revolution, Urbhanize, fit & funky, Piloxing, Bokwa oder Kantaera führt dauerhaft zu einer Gewichtsreduktion, fühlt sich allgemein besser und glücklicher. Geleitet wird ein Kurs von einem lizenzierten Instruktor, der die einzelnen Tanzschritte der Choreografien vortanzt und mit Handzeichen (Cueing) die nächste Tanzbewegung anzeigt. Beim Cueing wird der nächste Tanzschritt einen Takt vorher mit einem Handzeichen klar gut sichtbar angedeutet.

Das Handzeichen geben, wie eine Handbewegung nach links bedeutet, dass der kommende Schritt nach links getanzt wird. Der Tanzfitness-Instruktor bzw. Tanzfitness-Trainer achtet in seinem Kurs auf die richtige Ausführung der Tanzbewegungen. Er leitet den Kurs Face-to-Face (Gesicht-zu-Gesicht), um alle Teilnehmer im Blick zu haben, was bei Back-to-Face (Rücken-zu-Gesicht), wo der Instruktor mit dem Rücken zu den Teilnehmern steht, ohne Spiegel schwierig ist. Generell empfehlenswert und bewährt hat sich Face-to-Face.

Jede Tanzfitness-Stunde besteht aus vier Phasen:
Warm-Up (Aufwärmphase)
Tänzerischer Hauptteil gemischt mit Fitnesselementen
Stretching (Streckübungen)
Abkühlphase (Cool Down)

Ein frischgebackener Tanzfitness-Instruktor lernt mit der Zeit, einen Kurs zu leiten, weil seine Erfahrung mit jeder Stunde wächst.  Er wird ein Experte auf seinem Gebiet. Im Rahmen von Workshops, Fortbildungskursen und Choreografie-Kursen bildet sich der Trainer regelmäßig fort, wovon er selbst und seine Teilnehmer profitiert.


Tanzfitness-Partys

Tanzfitness-Partys

Die Tanzfitness-Partys bilden die Auszeichnung eines jeden Formats. Zwei bis sechs Stunden tanzen die Teilnehmer zur lateinamerikanischer, internationaler Musik oder Chart-Hits. Das Partyfeeling steht im Mittelpunkt. Turnhallen, Schützenhallen, Kursräumen, Studios, Konzerthallen oder Fußballfelder dienen als Veranstaltungsort.

Legendär sind die Zumba® Fitness Events, die tausende begeisternde Teilnehmer zählen können und sich einer populären Beliebtheit erfreuen. In mobilen Shops auf der Party kann die Kleidung der jeweiligen Tanzfitness-Formate erworben werden.

Die Kleidung der Tanzworkouts sind zwar unterschiedlich, doch überwiegend fällt sie bisweilen knallig bunt aus und ist auffällig. Bei der Teilnahme an einer solchen wunderbaren Party gehört es zum guten Ton, im Outfit des jeweiligen Formats tanzen, aber ist keine Bedingung. Wichtiger ist atmungsaktive Kleidung.

Richtige Sportkleidung

Eine richtige Kleidung ist bei einem tänzerischen Workout wie bei jeder Sportart die Basis für ein gutes Wohlbefinden. Bei einem Tanzworkout kommt man ziemlich ins Schwitzen und der Körper auf Touren. Nasse Kleidung, die am Körper klebt, will niemand haben und ist einfach unangenehm. Atmungsaktive Sportkleidung bestehend aus einem T-Shirt und einer Trainingshose, sorgt nicht nur für Wohlbefinden, sondern hält auch den Körper trocken. Die atmungsaktiven Textilien, aus denen das Outfit besteht, lassen den Schweiß nach außen verdunsten und verhindern eine schweißgebadete Haut.

Beim Tanzen spielt das richtige Schuhwerk eine entscheidende Rolle. Normale Turnschuhe sind wegen ihrer dicken Sohle unpassend und nur sehr bedingt für Drehungen geeignet. Ich selbst nutze seit Jahren bewährte Sportschuhe der Marken Glagla, Rumpf und Reebok mit flacher Sohle. Die Rumpf Dance Sneaker haben einen Drehpunkt, um Drehungen vollführen zu können. Drehungen sind dank der speziell aufgebauten Sohle möglich, die Füße bleiben trocken und ermüden nicht.

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den Glagla Classic, Reebok Crossfit Nano und Rumpf Dance Sneaker machen können. Alle genannten Schuhmodelle eignen sich für ein sorgenfreies Tanzfitness Workout.

Wie ich zur Tanzfitness kam

Ich kam im September 2013 erstmals mit dem Thema Tanzfitness in Berührung. Zu dem Zeitpunkt wurde im örtlichen Fitnesscenter ein Zumba® Fitness Kurs angeboten. Ich nahm gleich teil und war sofort gepackt von den schönen abwechslungsreichen Tanzbewegungen, der Musik und einmaligen Party-Atmosphäre. Ich nahm an zwei Zumba® Fitness Kursen regelmäßig teil und im Winter 2014 verfestigte sich bei mir der Wunsch, die Trainerlizenz zu machen.

Sieben Monate später absolvierte ich meine zweitägige Ausbildung zum Zumba® Fitness Instructor Basic 1 in Aachen bei der wunderbaren Zumba® Fitness ZES® Jennifer Hildebrand. Eine Zeit lang war ich als Gasttrainer aktiv, doch seit März 2017 habe ich einen eigenen Zumba® Fitness Kurs. Das Gefühl einen Kurs zu leiten ist unbeschreiblich, weil ich meinen Teilnehmern so viel Freude schenken kann und sie nach der Stunde ein breites Lächeln im Gesicht haben.

Persönlich habe ich mich dank Tanzfitness weiterentwickelt, bin selbstbewusster geworden, kann besser tanzen, habe Gewicht verloren und verzeichne ein positives Wohlbefinden. Persönliche Erfahrungsberichte von mir geben dir einen Einblick in meine Tanzfitness-Welt.

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